Interview

Die vollständigen Daten des Interviews:

Teilnehmer: Frau_AAO (geb.: 1932)
Titel: „Ich bin ein Kölsche Mädche“ – Lebenserinnerungen von der Kindheit in den 1930er Jahren bis ins Alter
Themen: Großstadt, Ernährung, Religion, Kleinstadt, Wohnen, Spiel, Liebe, Kultur, Ehe, Familie, Migration, Geschlechterverhältnis, Geselligkeit, Tod, Technik, Moral, Leben im Alter, Schule, Ausbildung, Angestellte, Industriebranche, Handelsbranche
Themenschwerpunkt Nationalsozialismus: Verfolgung:Juden, Luftangriffe, NS-Reflexionen, Besatzungszeit, Kriegsende
Schlagwörter: Kindheit (im Nationalsozialismus), Jugend (in der Nachkriegszeit), Zweiter Weltkrieg, Luftschutzkeller, Kriegszerstörung, Trümmerhaus, Fliegeralarm, Köln Luftangriffe 1943-1944, Evakuierung nach Ansbach, Heimweh, Einmarsch US-Amerikaner in Ansbach, Volksempfänger, Antisemitische Verfolgung (NS-Zeit), Religion, Erziehung, Eltern, Familienleben, Dating (Fünfziger Jahre), Spiel, Schulunterricht, Arbeit, Kinderspiel, Lohnauszahlung, Bürotätigkeit, Arbeitsleben, Frauen im Beruf, Arbeitsklima, Parfumfabrik Dr Eicken, Kaufmännische Ausbildung, Telefonieren lernen, Rechenmaschine, Lackfabrik Spies Hecker, Köln Raderthal, Köln Rhein, Köln Volksschule Annastraße, Köln Handelsschule Rothgerberbach, Klosterschule, Irmgardis Lyzeum Köln, Straßenbahnlinie 7, Kölsche Mundart, Köln Gerhard-vom-Rath-Straße, Köln Brühler Straße, Köln Bayenthal, Köln Raderthal Geschäfte, Benedektinerkloster, Wiederaufbau, Klütten (Brickets) klauen, Schulspeisung, Hamstern (Fringsen), Brot, Kochen, Waffeleisen, Rübenkraut (Herstellung), Mühle im Keller, Former- und Gießermeister, Maschinenbaufirma BAMAG, Bruder im Krieg, Trauer, Katholische Kirche, Laienschauspiel, Katholische Jugend, Feldpostbriefe (Haltung zum Krieg), Soziales Engagement, Kleiderkammer, Lebensreflexion, Wohnen, Ernährung, Haushalt, Familie, Tod, Geselligkeit, NS-Reflexionen, Schule, Kriegsende 1945, Ehe, Leben im Alter, Technik, Angestellte, Liebe, Moral und Werte, Kriegserlebnisse
Orte: Köln [Nordrhein-Westfalen], Ansbach [Bayern]
Jahrzehnte: 1933-1945, 1945-1949, 1950-1959, 1960-1969, 1970-1979, 1980-1989, 1990-1999, 2000-2013
Art: Einzelinterview
Länge in Minuten: 92:45
Aufnahmejahr: 2025
Medientyp: Audio
Transkription: nein

Beschreibung: Im Gespräch mit Lebensgespräche e.V. blickt die 1932 geborene Zeitzeugin auf verschiedene Abschnitte ihres Lebens im heimatlichen Köln zurück. Sie erzählt insbesondere von Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit sowie von den frühen Erwachsenenjahren in den 1950er Jahren.
In ihren Erzählungen nimmt die Zeitzeugin die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die kleine Wohnstraße in Köln-Raderthal, in der sie aufgewachsen ist. Sie erzählt von den Geschäften in der Umgebung, dem Spielen auf der Straße, dem Benediktinerinnenkloster in der Nachbarschaft und ihren Schulerinnerungen. Besonderen Raum nehmen die Erinnerungen an den Krieg ein, die von den Bombenangriffen geprägt sind, und dessen Ende sie nach einer Evakuierung aus Köln in der Stadt Ansbach in Franken erlebt. Ein weiterer Schwerpunkt sind die die Erinnerungen an die Familie: die Charaktere der Familienmitglieder, das Zusammenleben, die Bedeutung der Religion und auch die Arbeit des Vaters als Werkmeister in einer großen Maschinenbaufabrik.
Kurz nach dem Krieg lebt die Zeitzeugin bereits wieder in Köln. Die Zuhörerinnen erhalten Einblicke in eine durch Hunger geprägte Zeit, und erfahren, warum „Fringsen“ in diesen Jahren in Köln zu einem geflügelten Wort wurde.
Weiter folgen wir der Zeitzeugin durch ihre Ausbildung und erste Anstellung bei einem Parfumhersteller in Köln, haben am Kulturleben teil und lassen sie in den fünfziger Jahren ihren zukünftigen Ehemann kennenlernen.
Zum Abschluss des Gesprächs sprechen wir mit der Zeitzeugin über die Rolle der Kirche in ihrem Leben, ihr langjähriges soziales Engagement und die Bedeutung von Gemeinschaft für das glückliche Leben.


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Nummer des Interviews: 31
Dateiname des Interviews: 2025_1-Frau_AAO.mp3
Teilnehmer des Interviews: Frau_AAO